zwar schaffen sie es zumeist, eine deutliche Identifizierung mit Randgruppen zu ermöglichen und eine Verneinung eines jeglichen Chauvinismus zu produzieren.
Jedoch ermöglichen sie, aufgrund der kurzen Dauer eines durchschnittlichen Spielfilms, über eine nur mangelhafte Reflexion mit der Materie und können so das Problem und seine Entstehung nicht vollends ausführen.
So gesehen bei The Help. Man wird als Zuschauer in eine Welt gestürzt, die von vornherein von Segregation geprägt ist: schwarze Kindermädchen kümmern sich um weiße Bourgeoisie-Kinder, also die Zukunft der Sherry-trinkenden weißen Oberschicht (, welche auch ebensogut als Frauen von Stepford durchgehen könnten) und doch haben diese schwarzen Bediensteten keinerlei Rechte im Staat. Warum das so ist, wird zunächst ausgelassen, das muss der gebildete Kinobesucher aus dem Englischunterricht wissen.
Problematisch ist nur die angestrebte Zielgruppe, denn The Help schlägt ziemlich schnell eine gewisse Zielrichtung ein:
Leute zu unterhalten.
Mit (u.a.) Fäkalhumor.
Sicher muss man die (überwiegend) Schauspielerinnen für ihre Leistung schätzen, allen voran Viola Davis, Octavia Spencer und Jessica Chastain, welche auch allesamt für den Goldjungen nominiert wurden.
Sicher ein großer Spaß für Jung und Alt. Doch insofern wird sich The Help unter Umständen seiner Aussage nicht gerecht: dass man sich manchmal unter Einsatz größter Mühen für das Richtige einsetzen muss.
Ja, ein großer Spaß. Aber kein bisschen Bewältigung.
So gesehen bei The Help. Man wird als Zuschauer in eine Welt gestürzt, die von vornherein von Segregation geprägt ist: schwarze Kindermädchen kümmern sich um weiße Bourgeoisie-Kinder, also die Zukunft der Sherry-trinkenden weißen Oberschicht (, welche auch ebensogut als Frauen von Stepford durchgehen könnten) und doch haben diese schwarzen Bediensteten keinerlei Rechte im Staat. Warum das so ist, wird zunächst ausgelassen, das muss der gebildete Kinobesucher aus dem Englischunterricht wissen.
Problematisch ist nur die angestrebte Zielgruppe, denn The Help schlägt ziemlich schnell eine gewisse Zielrichtung ein:
Leute zu unterhalten.
Mit (u.a.) Fäkalhumor.
Sicher muss man die (überwiegend) Schauspielerinnen für ihre Leistung schätzen, allen voran Viola Davis, Octavia Spencer und Jessica Chastain, welche auch allesamt für den Goldjungen nominiert wurden.
Sicher ein großer Spaß für Jung und Alt. Doch insofern wird sich The Help unter Umständen seiner Aussage nicht gerecht: dass man sich manchmal unter Einsatz größter Mühen für das Richtige einsetzen muss.
Ja, ein großer Spaß. Aber kein bisschen Bewältigung.
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